Anbei hier noch einmal unsere Presseerklärung. Leider werden unser Presseerklärungen, im Gegensatz zu den unser Mitbewerber, kurz vor der Bundestagwahl, von unserer heimischen Lokalzeitung nur sehr spärlich oder gar nicht veröffentlich. Deshalb hier noch einmal für alle zum Mitlesen.

 

Sehr überrascht zeigte sich der Neunkirchener SPD-Vorsitzende Hans-Dieter Moritz über die große Resonanz beim Frühstücks-Treff der Sozialdemokraten mit der Ministerin für Soziales, Arbeit und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Freiengrunder Hof. „Wir hatten 30 Personen erwartet, gekommen sind 63 politisch Interessierte“, so der Sozialdemokrat.

 

Heiko Becker, SPD-Kandidat für den Deutschen Bundestag und Nachfolger von Willi Brase, MdB, stellte sich den Anwesenden vor und erläuterte kurz die Schwerpunkte seines Programmes für die zukünftige Arbeit im Bundestag.

Mit einer überzeugenden Rede unter dem Motto „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ forderte die Ministerin in 10 Punkten mehr Gerechtigkeit u.a. in den Bereichen Arbeit, Bildung und Rente Besonders die Themen Gesundheit und Lohngerechtigkeit wurden eingehend angesprochen.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler sprach sich für die Schaffung einer Bürgerversicherung und die Abschaffung der Zweiklassen-Medizin aus sowie im Bereich der Lohngerechtigkeit für die gleiche Bezahlung von Mann und Frau.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler (stehend) bei Ihrem Vortrag anlässlich der SPD-Frühstück-Treffs im Freiengrunder Hof

 

Die Ministerin wies darauf hin, dass die Zahl der unentschlossenen Wählerinnen und Wähler nach wie vor sehr groß sei. Ein Wahlsieg von Martin Schulz sei möglich. Voraussetzung dafür sei aber der verstärkte Einsatz der SPD-Mitglieder und –Sympathisanten und es gelt der Spruch „Das Trikot schwitzt nicht von alleine“ und weiter „Die Hühner werden erst am (Wahl-)Abend gezählt“.

Von den Teilnehmer der Frühstücksrunde wurde bemängelt dass die Erfolge der SPD, z.B. im Bereich „Mindestlohn“, „Rente nach 45 Beitragsjahren“ u.v.a.m. nicht richtig verkauft werde, sondern in weiten Teilen der Bevölkerung als Erfolge der Kanzlerin wahrgenommen werden.

Mit Beifall wurde die Ministerin verabschiedet, die anschließend zu einem Info-Besuch in Burbach erwartet wurde.

F.d.R. Gerd Scholl