Die NRW-Landesregierung hat jetzt das Städtebauförderprogramm 2016 vorgelegt. Gefördert werden in diesem Jahr landesweit 217 Projekte. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Mio. Euro.

 

„Davon profitiert natürlich auch das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein“, betonen die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Tanja Wagener und Falk Heinrichs. Für sieben Projekte in unserer Region gibt es Fördermittel in Höhe von insgesamt über 7,5 Millionen Euro. Im einzelnen sind folgende Fördersummen und Projekte vorgesehen:

• 3.514.000 Euro
Stadt Siegen
‚Siegen zu neuen Ufern‘
Erwerb der Immobilie „Am Herrengarten“ und Herrichtung zum öffentlichen Stadtplatz

• 1.369.000 Euro
Stadt Siegen
Erneuerungsprogramm ‚Rund um den Siegberg‘
Sanierung der Stadtmauer, energetische Sanierung Oberes Schloss, Unterstützung privater Maßnahmen zur Profilierung und Standortaufwertung

• 1.293.000 Euro
Stadt Hilchenbach
Kultureller Marktplatz
Rückbau und Erneuerung des Foyers des Kultur- und Sportzentrums in der Dorfmitte Dahlbruch

• 529.000 Euro
Stadt Siegen
Erfahrungsfeld „Schön und Gut“ der Hoppmann-Stiftung auf dem Fischbacherberg
Bau einer Werkstatt und eines Schulungsgebäudes; Ausbau und Gestaltung von Wegen, Plätzen und Stationen

• 407.000 Euro
Stadt Kreuztal
Gestaltung des Roten Platzes


• 350.000 Euro
Stadt Berleburg
Ederzentrum Via Adrina in Arfeld – Folgenutzung eines Industrieareals durch Teilabriss und Umbau zu einem bürgerschaftlichen Generationentreffpunkt

• 81.000 Euro
Gemeinde Erndtebrück
Fortführung des Leerstandsmanagements sowie Umsetzung der geplanten Kooperationen zur Stärkung der Ortszentren

Dazu erklären Falk Heinrichs und Tanja Wagener: „Das Städtebauförderprogramm ist auch für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben der Menschen zu verbessern.“ Beide SPD-Politiker begrüßen zudem, dass die eingesetzten Fördermittel ein Vielfaches an weiteren Investitionen ermöglichen. „So sichert das Programm letztlich auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft.“

Weiter weisen Tanja Wagener und Falk Heinrichs auf die besonders kommunalfreundliche Ausgestaltung dieser Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen hin: Jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt; die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. „Das ist einzigartig in Deutschland. Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen“, unterstreichen die beiden SPD-Landtagsabgeordneten abschließend.